Prepaid Handy oder Handyvertrag für Kinder?

Die Handynutzer werden immer jünger, denn bereits Kinder ab sechs Jahren wünschen sich von ihren Eltern ein Handy. Viele Eltern möchten den Wunsch ihrer Kinder gerne erfüllen, sind sich aber nicht immer sicher, ob ein Handy in so jungen Jahren auch wirklich sinnvoll ist. Wohnen die Eltern bzw. die Kinder in einer ländlichen Gegend empfiehlt sich ein Handy, wenn der Schulweg zum Beispiel länger ist und das Kind diesen zu Fuß gehen muss, sollte das Kind in eine Notsituation kommen, so kann es die Eltern hierüber direkt informieren. Eine große Rolle spielt bei der Entscheidung der Eltern zum Beispiel auch, ob für das Kind ein Handyvertrag abgeschlossen wird oder ob eine Prepaid Karte sinnvoller ist.

In den Medien wird immer wieder darüber gesprochen und geschrieben wie schnell die Kinder mit Handys in die Schuldenfalle geraten, denn gerade Kinder verlieren sehr schnell den Überblick über die entstehenden Kosten – dann wäre es unter Umständen schon notwendig für die Eltern einen Kredit aufzunehmen. Bei einem Prepaid Handy sind die Kosten überschaubar bzw. durch das Aufladen der Karte entscheiden die Eltern die Höhe des zur Verfügung stehenden Guthabens. Ist das Guthaben verbraucht, so können keine weiteren Kosten entstehen, mit einer Prepaid Karte haben die Eltern eine Kostenkontrolle. Bei einem Vertragshandy ist es eher schwieriger die Kosten im Blick zu haben, denn hier gibt es oftmals kein Limit und somit auch keinen Überblick. Ein weitere Nachteil bei einem Vertragshandy ist, dass die Eltern sich für zwei Jahre in der Regel an den Anbieter binden. Bei einem Prepaid Handy sind die Eltern nicht an einen Anbieter gebunden.

Eltern die sich nicht sicher sind was für Kind am sinnvollsten ist und einen Rat erhalten möchten, können sich zum Beispiel an die Verbraucherzentrale wenden.
Die Mitarbeiter der Verbraucherzentrale beraten die Eltern über die Vor- und Nachteile von Handyverträgen und auch über die Vor- und Nachteile von Prepaid Karten.